Bei 404 Media passen wir unsere Kampagnen immer sofort an die neuesten Marktentwicklungen an, damit Ihre Ads nicht nur aktuell bleiben, sondern durchgehend messbare Ergebnisse liefern.
Es ist das Thema Nummer eins im Performance-Marketing: Das Meta Andromeda Update ist da und ändert die Spielregeln für Facebook und Instagram Ads grundlegend.
Viele Werbetreibende bemerken steigende Kosten und sinkende Ergebnisse. Doch das ist kein Fehler im System, sondern ein erzwungener Strategiewechsel. Dieser Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen zum Update und zeigt, wie wir bei 404 Media darauf reagieren.
Was ist das Meta Andromeda Update?
Kurz erklärt: Das Andromeda Update ist die Einführung einer neuen KI-gestützten „Retrieval Engine“ durch Meta.
Anstatt Anzeigen basierend auf starren, manuellen Regeln auszuspielen, nutzt das neue System KI, um in Echtzeit zu entscheiden, wer Ihre Anzeige sieht. Die KI analysiert den Inhalt Ihres Bildes oder Videos („Creative“) und sucht selbstständig die passenden Nutzer, die darauf reagieren werden.
Die Kern-Änderung: Der Fokus verschiebt sich von „Audience First“ (Wen targetiere ich?) zu „Creative First“ (Was zeige ich?).
Warum funktioniert mein altes Targeting nicht mehr?
Früher basierte Erfolg auf technischem „Micro-Targeting“ (z. B. „Männer, 30-45, Interesse an Golf“). Das Andromeda-System macht diese Methode obsolet – und bestraft sie oft sogar.
Das neue Prinzip lautet: Creative is the new Targeting.
Wie es früher war: Sie sagten Facebook, wer Ihre Anzeige sehen soll.
Wie es jetzt ist: Ihr Creative ist das Targeting. Wenn Sie ein Video über „Rückenschmerzen im Büro“ hochladen, erkennt die KI das Thema und zeigt es Leuten mit Rückenproblemen – ganz ohne manuelle Einstellung.
Wichtig: Wer die Zielgruppe manuell zu stark einschränkt, behindert die KI beim Lernen. Das führt zu höheren CPMs (Tausender-Kontakt-Preis) und schlechterer Performance.
Wie skaliere ich Meta Ads nach dem Andromeda Update?
Um nach dem Update profitabel zu skalieren (den ROAS zu steigern), muss die Kampagnen-Struktur radikal vereinfacht werden.
Bei 404 Media setzen wir auf folgende drei Säulen:
Broad Targeting nutzen: Verzichten Sie auf Interessen oder demografische Einschränkungen. Lassen Sie die Zielgruppe „offen“ (Broad). Das gibt der KI den maximalen Datenpool, um die günstigsten Conversions zu finden.
Kampagnen-Struktur vereinfachen: Statt vieler kleiner Kampagnen gilt jetzt: Eine Kampagne, ein Ad-Set, viele Creatives. Dies bündelt das Budget und beschleunigt die Lernphase der KI.
Creative Diversifikation (Der wichtigste Hebel): Es reicht nicht mehr, nur Farben zu ändern. Sie brauchen inhaltlich unterschiedliche Ansätze („Angles“), um verschiedene Käufertypen anzusprechen:
Creative A: Emotionales Storytelling (für Gefühlsmenschen).
Creative B: Harte Fakten & Features (für Analytiker).
Creative C: User Generated Content / Testimonials (für Skeptiker).
Was sind die häufigsten Fehler beim Andromeda Update?
Viele Unternehmen verbrennen Budget, weil sie an alten Taktiken festhalten. Das sind die teuersten Fehler aktuell:
Zu viele Änderungen: Wer ständig Budgets ändert oder Ads an/ausschaltet, unterbricht den Lernprozess der KI.
Schlechte Creatives: Da die KI das Creative scannt, werden irrelevante oder langweilige Anzeigen gnadenlos mit schlechter Reichweite bestraft.
Mangelnde Geduld: Die KI braucht Zeit (oft 4–7 Tage), um stabile Muster zu erkennen. Wer nach 24 Stunden abschaltet, verliert.
Fazit
Das Andromeda Update ist kein Grund zur Panik, sondern ein Aufruf zur Professionalisierung. Die Zeit der „Knöpfchen-Drücker“ und technischer Hacks ist vorbei.
Wer heute gewinnen will, braucht keine Tricks, sondern exzellentes Marketing-Handwerk. Die Technik wird unsichtbar – die Qualität Ihrer Botschaft entscheidet wieder über den Erfolg. Investieren Sie in Creatives, nicht in Targeting-Einstellungen.
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